Es gibt kein schlechtes Wetter

Es ist zum Mäusemelken. Die ganze Woche ist es schön, und ausgerechnet am Sonntagmorgen muss es regnen.
Da hatten viele Trödler schon den Wagen gepackt in der Hoffnung, endlich den Zwangswinterschlaf beenden zu können. In der Luft lag so etwas wie Frühling, und da kribbelt es einfach in den Fingern.
Dem Publikum ging es ähnlich. Doch es musste ebenfalls warten. Gehen wir vor oder nach dem Mittagessen? Ein Blick aus dem Fenster machte schnell klar, dass man erst einmal zögert.

Und dann wirklich: Es hört auf zu regnen! Da lohnt sich ja doch noch die Fahrt zum großen Möbelhaus oder Einkaufszentrum, denn da ist immer was los. Und so wurden die Unentwegten für ihr Ausharren belohnt. Vergessen das Plätschern am Morgen und die dünn besiedelten Gänge.
Es ist beinahe so, als gäbe es einen Nachholebedarf. Da kann sich aus Monaten, Wochen oder nur Stunden so einiges aufstauen. Wer Flohmärkte gut kennt, weiß wie so etwas abläuft. Wenn an manchen Tagen nach längerer Pause plötzlich die Sonne scheint, erlebt man Völkerwanderungen. Das ist dann manchmal sogar zu viel des Guten.

Der “Profi” ist immer gut vorbereitet, auch wenn mal wenig los ist. Denn für ihn gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Standverkleidung. Die Besucher, von denen es ebenso Unentwegte gibt, schätzen jede Unterstellmöglichkeit. Und da wird vielleicht sogar ein bisschen mehr gekauft, denn man hat ja viel Zeit zum Schauen und Reden (oder einfach Mitleid).

Es ist ein kleiner Trost, dass von schlechtem Wetter oder gar der Klimaveränderung alle betroffen sind. Und deswegen ist es nie ganz vergeblich, trotz ungünstiger Vorzeichen hinauszufahren oder zu gehen. Wir alle leisten damit letztlich einen Beitrag, dass uns die beliebten Plätze erhalten bleiben – und die Zuversicht, dass es beim nächsten Mal bestimmt nicht regnet.

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Alle Jahre wieder – Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte sind schön und schwierig. Sie sind meistens schön für den Betrachter, und sie sind häufig schwierig für alle anderen Beteiligten.
Wenn ein Weihnachtsmarkt mit attraktiven Angeboten aufgebaut ist und die Besucher bei gutem Wetter strömen, ist die Welt in Ordnung. Dann verbindet sich die vorweihnachtliche Stimmung mit einer Kaufatmosphäre, und alle sind zufrieden.

Das ist allerdings der Idealzustand, den man nur bei den großen und etablierten Veranstaltungen findet. Standorte in kleineren Städten oder in Nebenlagen haben es schwer und stehen zudem in der Kritik.
“Das ist doch kein richtiger Weihnachtsmarkt!”, sagen die einen, und die anderen entgegnen: “Die Leute kaufen nichts!”.
Das Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit wird deutlich. Wurstbuden und Sockenstände werden moniert, aber Spezialitäten und Kunsthandwerk trotzdem nicht gekauft. Ja, weihnachtlich soll alles sein, aber anderswo ist es doch billiger…

Da können einem die Betreiber und Beschicker manchmal leid tun. Buden- und Platzmieten, Dekoration und Programm müssen finanziert werden. Die Plakate weichen durch oder es friert über Nacht - Kälte und Nässe verlangen nicht nur bei den Nebenkosten ihren Preis.

Wir haben das alles selber erlebt und deswegen schon vor vielen Jahren entschieden, keine Weihnachtsmärkte mehr zu organisieren. Natürlich möchten wir niemanden davon abhalten, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen bzw. sich daran zu beteiligen. Wenn sich die richtigen Partner vor Ort zusammenfinden und ein realistisches Konzept erarbeiten, haben neue oder umgestaltete Weihnachtsmärkte eine Chance. Die Zeitdauer, der technische Aufwand und die Anbieterauswahl sind dabei wirkungsvolle Faktoren.

Weihnachen ist kommerziell und beschaulich zugleich. Das sind keine Gegensätze, die sich ausschließen müssen. Die Bandbreite weihnachtlicher Aktivitäten ist größer, als viele annehmen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Alternativen lassen sich daher bei Bedarf finden. Im Übrigen besucht das Publikum gerne mehrere Weihnachtsmärkte, die unterschiedlich sein dürfen: den berühmten in der Großstadt, den bunten im Einkaufszentrum und den kleinen im Hof hinter der Kirche.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine entspannte und erfolgreiche Advendzeit!

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Garagentrödel – Diesmal bleiben wir zu Hause

Viele Profi-Trödler können gar nicht anders. Sie müssen am Wochenende nach draußen zum Verkaufen auf dem Trödelmarkt. Und auch wenn sie mal keinen guten Umsatz machen, ändert das nichts. Sie brauchen die Flohmarkt-Atmosphäre, wollen Kollegen und Stammkunden treffen.

Und dann gibt es die Amateure und Gelegenheitströdler. Die machen nach Lust und Laune oder aus einem bestimmten Anlass mit  – weil der Keller aufgeräumt wurde, die Schränke überquellen oder ein Umzug bevorsteht.
Einige Male Trödeln im Jahr reicht ihnen, wenn nur der Kram schnell Abnehmer findet.

Was aber ist, wenn das nicht wie gewünscht klappt? Nochmal auf den Flohmarkt stellen, will man vielleicht nicht. Außerdem gibt es da noch die schweren alten Möbel, die Bücherberge und die großen Topfpflanzen,  die man nicht freiwillig herumtransportiert.

Die Lösung heißt Garagentrödel. Oder Hoftrödel, Hauströdel, Dorftrödel. Auf jeden Fall klingt es spannender als “Haushaltsauflösung”. Familien, Nachbarn und Gleichgesinnte tun sich zusammen und laden die Besucher direkt zu sich ein.

Billiger als auf einem üblichen Flohmarkt wird es nicht immer. Schließlich muss man jetzt selber für ausreichend Werbung sorgen. Aber man ist sein eigener Chef, für ein Wochenende Marktveranstalter.  Das hat auch seinen Reiz.

Sie sehen, die Flohmarkt-Welt ist vielseitig. Keiner muss sich für nur eine Variante entscheiden. Es ist in Ordnung, wenn es heißt: Diesmal bleiben wir zu Hause (und trödeln einfach dort).
Aber nächstes Mal wollen wir wieder auf einen großen Flohmarkt…

Wir möchten Sie motivieren, alle Trödel-Möglichkeiten zu nutzen. Manche ergänzen sich hervorragend.
Haben Sie schon Erfahrungen mit dem eigenen Flohmarkt? Dann lassen Sie uns daran teilhaben.

Sie überlegen einen Garagenflohmarkt abzuhalten? Gerne geben wir Ihnen Tipps, und spezielle Motivplakate bekommen Sie auch bei uns. Schauen Sie mal in unsere Plakatausstatter-Abteilung.

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Tolle Werbung – so viele Plakate!

Immer wenn die Stadt voller Plakate hängt, sind die Flohmarkt-Teilnehmer von der Werbung begeistert.
In der Tat – das Plakat gehört zu den wirkungsvollsten Werbemitteln. An viel befahrenen Straßen können es unzählige Autofahrer und Passanten sehen.
Plakattafeln sind ruck-zuck erstellt und aufgehangen, zudem vergleichsweise preiswert. Und man kann das Heft selber in die Hand nehmen.

Doch Vorsicht! Wer einfach drauflos plakatiert, riskiert Ärger und Bußgelder. Ohne behördliche Genehmigung sollte man nichts im öffentlichen Straßenraum aufhängen. Auflagen und Einschränkungen sind außerdem zu beachten.
Und auch bei privaten Stellen möchte der Eigentümer gefragt werden.

Warum hängen manche Marktveranstalter keine Plakate auf? Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass sie keine Erlaubnis bekommen haben. Denn nicht jede Gemeinde erteilt eine. Oder die Gebühren sind so abschreckend hoch, dass man das Geld lieber mehr in Zeitungsanzeigen steckt. Denn aus dem richtigen Mix entsteht eine wirklich gute Werbung.

Lassen Sie sich also nicht irritieren, wenn Sie mal keine Werbung draußen sehen. Umgekehrt sollten Sie sich auch nicht blenden lassen, wenn der ganze Ort voller Plakate hängt. Es soll Zeitgenossen geben, die erst in der Nacht zuvor “wild” plakatiert haben…
Also auch hier gilt das richtige Augenmaß. Und falls Sie es genau wissen möchten – fragen Sie einfach Ihren Veranstalter.

Fragen können Sie natürlich auch uns, wenn es um Plakate geht. Wir haben eine eigene Abteilung dazu eröffnet, zu finden unter www.plakatausstatter.de. Hier gibt es Hartfaserplatten, Spezialpapier, Druck und Zubehör – und natürlich Beratung.

Und wenn Sie mal besonders auffällige oder lustige Plakate sehen – schicken Sie uns ein Foto für unsere Rubrik “Kurioses”.

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Ich komme aus dem Tiefkühlfach

Trödeln für alle soll Spaß machen. Daher gibt es zwischendurch auch mal lockere oder lustige Beiträge.
Heute fange ich mit einer Anekdote an, die wir vor einigen Jahren erlebt hatten.

Es ist allgemein üblich, dass Imbisse und andere Sonderstände nicht einfach ohne Anmeldung an den Märkten teilnehmen können. Sie bewerben sich, wir prüfen die Angebote und schließen dann einen Vertrag.
Ein solcher Bewerber wollte Fisch verkaufen. Und der muss stets gut gekühlt werden. Um seine Zuverlässigkeit zu untermauern, ergänzte er sein Anschreiben mit der Aussage “Ich komme aus dem Tiefkühlfach”.

Da lief uns ein kalter Schauer über den Rücken. Wie hält er das da nur aus? Natürlich war gleich klar: Der gute Mann wollte lediglich erwähnen, dass er Erfahrungen in der Tiefkühlbranche hat. Trotzdem mussten wir den ganzen Tag lachen… 

Haben Sie selbst etwas Amüsantes oder Kurioses auf einem Trödelmarkt erlebt? Lassen Sie uns und die Leser daran teilhaben.

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Wo sind die Flöhe?

Schön dass Sie unseren Blog besuchen! Wir fangen mit einem netten Thema an, dem Versuch einer Definition. Was ist denn überhaupt ein Trödelmarkt? Oder Flohmarkt? Und all die anderen Märkte mit ähnlichen Namen?

Eigentlich gibt es den Floh- oder Trödelmarkt ja gar nicht – auf dem Papier. Denn die deutsche Gewerbeordnung kennt diese Begriffe offiziell nicht. Für ihre Paragraphen hat man sich die amtliche Bezeichnung „Jahrmarkt“ausgedacht. Der Normalbürger denkt dabei zwar eher an ein Volksfest, aber was soll’s.
Das muss Sie jetzt nicht weiter stören. Ich will damit nur schon mal andeuten, dass Märkte auch mit Gesetzen, Regelungen und Bürokratie zu tun haben. Auf jeden Fall bewegen sie sich nicht im rechtsfreien Raum, wie manch einer vielleicht denkt. Nein, hier hat alles seine Ordnung – zumindest sollte es so sein.

Einige Veranstaltungen haben eine sehr lange Tradition (daher „Jahrmarkt“), die meisten sind jünger. Einen richtigen Boom gibt es seit der Nutzung von privaten Flächen an Supermärkten. Doch alles unterliegt dem Wandel – das Warenangebot, die Beschicker, die Besucher… Früher waren die Flohmärkte anders, manche meinen schöner. Heute haben sie aber auch andere Funktionen.
Um Flöhe geht es jedenfalls immer noch. Damals waren sie ungebetene Gäste am Stand, nun hat es eine übertragene Bedeutung. Die Meinungen über Trödelmärkte werden sehr vielfältig sein – so wie die Märkte selbst.

Diskutieren Sie mit in diesem Blog – wir freuen uns. Lassen Sie uns dabei die Betrachtung von Wörtern und Namen munter fortsetzen. Es fängt schon mit dem “Trödel” an: Nicht in allen Teilen Deutschlands kennt man diesen Begriff. Stattdessen war man vielerorts erfinderisch. In Nürnberg heißt der Trödelmarkt „Trempelmarkt“. Ein Kollege in Herford nennt seine Aktion „Firlefanzmarkt“. Im Osten sagt man gelegentlich „Spittel“. Wie sagt man bei Ihnen? Wie heißt der Flohmarkt in Ihrer Region? Wir sind gespannt auf Ihre Meldungen.

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Trödeln für alle ist eröffnet!

Willkommen beim Blog!
Alle, die sich für Marktveranstaltungen interessieren, sind ab sofort herzlich zur Diskussion eingeladen.
Tipps, Infos, Trends – Nach diesem Motto fragen wir:
- Was passiert auf den Trödelmärkten?
- Wo gibt es Infos?
- Wohin geht die Entwicklung?
Die Antworten geben wir gemeinsam.
In diesem Sinne freuen wir uns auf Ihre Kommentare.
Besuchen Sie uns regelmäßig und schauen Sie, welche neuen Themen es gibt. Sie möchten direkt über neue Artikel informiert werden? Folgen Sie uns doch einfach über Twitter.

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